Da will ich unbefangen meine Hände waschen und plötzlich dreht sich mir alles: Sind das wirklich Ratten und Spinnen die sich da in meiner Seife finden?
Aber lasst uns erstmal die Geschichte von Beginn an erzählen…
1. Vorbereitung
Es ist an sich kein Problem eine Seife vollständig selbst herzustellen.
Das war mir dann aber doch ein bisschen zuviel des Guten. Stattdessen habe ich auf fertige Zutaten, wie man Sie in Bastelläden erhält, zurückgegriffen.
- 1 Block Glycerinseife
- Färbemittel
- Seifenparfum
- Seifenform
- Diverse kleine Objekte aus Kunststoff wie beispielsweise Spinnen
2. Glycerin einschmelzen
Zuerst zerteile ich den Glycerinblock in kleine Würfel.
Diese schmelze ich danach in einer kleinen Pfanne ein.
3. Färben und parfumieren
Sobald die Seife flüssig ist, kann der Farbstoff beigemischt werden.
Je mehr, desto dunkler wird die Seife. Da ich später diverse Kleinobjekte in die Seife einschliessen möchte, verwende ich nur wenig Färbemittel.
Das Ganze gut umrühren bis sich der Farbwürfel vollständig aufgelöst hat und die Masse eine gleichmässige Färbung aufweist.
Nun kann auch schon das Seifenparfum hinzugegeben werden.
4. Bringt sie in Form!
Nun kann die Masse in die Form gegossen werden.


Da die Seife sehr schnell abzukühlen beginnt, müssen die Objekte nun sehr schnell in die noch warme Masse gedrückt werden.
Falls die Objekte nicht völlig untertauchen und in der Masse schwimmen, drückt Ihr sie mit einem Zahnstocher vorsichtig hinein bis die Masse etwas abkühlt und einen Film zu bilden beginnt.

5. Und mir wird übel …
Nicht wenige Eurer Partygäste dürften erstmal erschrecken wenn Sie unbedarfd plötzlich mit schemenhaften und teilweise nicht so appetitanregenden Elementen in der Seife konfrontiert werden.
Zum Glück sind die Dinger nicht echt, oder …!?








